Виставка матеріалів Національна спілка архітекторів України, Київ
Вересень – жовтень 2024
У Національній спілці архітекторів України в Києві проєкт HOPE HOME • НАДІЯ представив модульну виставку будівельних матеріалів із відновлюваної сировини. Експозиція включала зразки матеріалів із овечої вовни, соломи й глини, конопель, очерету, грибного міцелію, а також матеріали повторного використання, зокрема тетрапаки та гільзи від артилерійських снарядів.
У межах виставки експерти й експертки з Німеччини та України провели спільні практичні воркшопи зі студентами. Після завершення експозиції виставку було перенесено до фоє Київського національного університету будівництва і архітектури (КНУБА).
Download – Daily Protokoll, 16,2 MB
Hope home Kyiv: Tagesprotokoll – 21.–29. September 2024
Download – Agenda Material Show
September 26.2024, 24,5 MB
Übersicht und Ablaufplan der Aufbau und Durchführung der Material Show und Workshops in Kyiv September 2024
Modular Weaving
MODULAR WEAVING – OPEN USE SYSTEM Experts: Alexa Kreissl, Institute for Architecture-Related Art...
Hemp – building material
HEAT-INSULATING BUILDING MATERIAL BASED ON HEMPIRE TM TECHNICAL HEMP WITH A NEGATIVE CARBON...
Earth and Mineral recycling as construction Material
EARTH AND MINERAL RECYCLING AS CONSTRUCTION MATERIALS Experts: Eike Roswag-Klinge + Moritz Henes...
Дерево, природні волокна та глина — здоровий і ресурсо-позитивний підхід до будівництва.
Дерево, природні волокна та глина — здоровий і ресурсо-позитивний підхід до будівництва. Experts:...
Material Whisper
MATERIAL WHISPER Experts: Benjamin Förster-Baldenius/G and Alevtyna Melnychuk/UADate: Thursday,...
Memorandum
Zwischen der Initiatorin und Kuratorin von HOPE HOME • НАДІЯ Adrienne Goehler, der Architektin und Projektleitung Ukraine, Sofia Galat und Maksym Kashuba, Chef der Militärverwaltung des Bezirks Mykolaiv wurde eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, in diesem Distrikt beispielhaft am Dorf Pervomaisk zu beginnen mit den natürlichen Baustoffen und zusammen mit Bewohner:innen zu reparieren, zu heilen, neu zu bauen und Lehr- und Lernhäuser zu diesen Materialien zu konzipieren.

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Wolkenkratzer – Stadtmagazin Kyiv
Ton, Wolle, Pilze: In der Ukraine wird ein Projekt mit alternativem Wiederaufbau-Ansatz ins Leben gerufen
Das Pilotprojekt wird in der Region Mykolaiv umgesetzt. In Kiew findet eine Ausstellung von Ökomaterialien statt.
In der Ukraine wird ein Pilotprojekt »radikaler und anderer Wiederaufbau« gestartet – es wird vorgeschlagen, die Bauindustrie durch eine Kreislaufwirtschaft zu verändern und erneuerbare, hybride und recycelte Baumaterialien zu verwenden. HOPE HOME – HOPE kombiniert künstlerische und wissenschaftliche Ansätze für die Verwendung von natürlichen Materialien wie Stroh, Hanf, Ton, Holz, Wolle und Myzelpilzen. Diese Materialien bieten nachhaltige und umweltfreundliche Alternativen zur traditionellen Baubranche. Derzeit kann der Bausektor kaum als nachhaltig und umweltfreundlich bezeichnet werden: Er ist für fast 30 % der weltweiten CO²-Emissionen, 40 % des Energieverbrauchs und der Abfallerzeugung von 60 % verantwortlich.
Das Projekt beginnt mit einer Ausstellung umweltfreundlicher Materialien in Kiew. Die Ausstellungs- und Meisterkurse finden vom 25. bis 29. September in der Architektenkammer, Borys Grinchenko Street, statt.
Alessandro Volpato studiert Pilze als Baumaterial. Foto: Bon Alog
Utopie und Apokalypse
Zur Ästhetik der Nachhaltigkeit
Mittels Ausstellungen, Aktionen und Projekten plädiert Adrienne Goehler für einen freien Austausch zwischen Wissenschaft, Kunst und Architektur, den sie für ein umfassendes und kulturelles Verständnis von Nachhaltigkeit als unerlässlich erachtet. Als ehemalige Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Berlin sowie Kuratorin des Hauptstadtkulturfonds kennt sie nicht nur die mentalen Blockaden, sondern auch die institutionellen Hürden, die einer solchen Kollaboration oft noch im Wege stehen. Als Initiatorin und Kuratorin des Pilotprojekts HOPE HOME • HAДІЯ setzt sie sich für einen ökologischen und künstlerisch inspirierten Wiederaufbau in der Ukraine ein.
Dieses Projekt wird [wurde] vom Bundesumweltministerium mit Mitteln des Beratungs-hilfeprogramms (BHP) für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens sowie weiteren an die Europäische Union angrenzenden Staaten gefördert und vom Umweltbundesamt begleitet. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.


